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Perspektivische Korrektur

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Perspektivische Korrektur

Beitragvon ejs » Do 2. Jan 2014, 08:57

Hallo, vorerst ein "PROSIT NEUJAHR" aus Österreich und viel Erfolg für unser Forum.

Nun zum Problem.

Ich verwende sehr viel für meine historischen Architekturen die perspektivische Korrektur. Diese ist doch um etliches flexibler als etwa PC-Optiken und bedeutend billiger als Grossformat mit digitaler Rückwand. So weit so gut, aber durch diese Arbeit verändere ich auch das Breite-Höheverhältnis gegenüber dem Original. Meine fotografische Lehrzeit liegt leider schon lange zurück, bei Grossbild brauchte ich es nicht zu berechnen, da gab es keine Software zum korrigieren, jetzt bei Kleinbild wäre es für mich interessant zu wissen, wie ich das Verhältnis wieder anpassen kann.

Hat jemand eine gute umsetzbare Idee????

Besten Dank und liebe Grüße!


LG Erich
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon ejs » Mi 8. Jan 2014, 08:07

Hallo liebes Forum,

irgendwie bin ich verwirrt,
gibt es unser Forum überhaupt noch ?, es tut sich kaum etwas.
Habe ich im falschen Forum geschrieben?
War meine Frage zu blöd?

Naja, vieleicht bin ich zu ungeduldig, trotzdem schönen Tag, vielleicht erwacht das Forum wieder.
LG Erich
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Emil
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon Emil » Mi 8. Jan 2014, 15:34

Im Moment ist in allen Foren wenig los. Die Aufregung in den deutschsprachigen Foren über die "seltsame" Preispolitik von ACD Systems hat sich gelegt und auch im englischen Forum ist nicht all zu viel los. Offenbar hat auch kaum jemand AC unterm Weihnachtsbaum gefunden ...

Zum Thema:
Deine alten Großbildkameras hatten vermutlich Balgen, und somit meist Tilt/Shift-Funktionen. Die Abbildungsebene hatte dabei aber immer das selbe Format und blieb rechteckig. Aber kaum ein Kleinbild-Fotograf leistet sich heute noch ein Tilt/Shift-Objektiv, da man Bilder am PC meist leicht verzerren kann. Durch solche Verzerrungen werden die Bilder aber "trapezförmig" und so wird man sie i.d.R. beschneiden müssen ... eigentlich haben die Großbildkameras das auch schon getan; die Kanten der Bilder passten dann nur nicht mehr auf die belichtete Platte.

Nur, was man bei Nutzung eines Tilt/Shift-Objektives so alles berechnen kann oder muss, weiß ich auch nicht, ich habe noch nie eines besessen.

Bliebe noch das Thema Schärfentiefe, aber danach hast du nicht gefragt :-)
Gruß, Emil
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon ejs » Mi 8. Jan 2014, 17:31

Hallo, Danke für die Reaktion!

Ja, meine Grossbildkameras (Sinar etc) hatten natürlich Balgen und es gab kein Problem vordere und hintere Standarte nach Scheimpflug auszurichten, da stellte sich das Problem nicht. Bei PC (Tilt/Shift) Objektiven ist diese Problem auch gering, da für Architektur meist nur die Shift Funktion benötigt wird, da hier eine Schärfeverlagerung (Tilt) kaum notwendig ist.

Das Problem liegt bei Anwendung der AC eigenen Perspektivkorrektur, hier ergibt sich keine Ahnung warum, eine extreme Höhenstauchung.
Dies fällt bei kleiner Korrektur kaum auf, bei stärkerer allerdings extrem, nun wäre wichtig eine Möglichkeit zu finden dies zu verändern, es müsste allerdings geklärt werden, wie dies zu berechnen ist.
Interessant ist zum Beispiel der Vergleich, wenn man das Freewareprogramm ShiftN verwendet und die beiden Bearbeitungen im AC vergleicht, sieht man sehr deutlich den Unterschied, das Gratisprogramm bearbeitet die Fotos nach der Methode des PC Objektives und es gibt KEINE Höhenstauchung, AC gelingt dies leider nicht.

Soweit mein Problem, ich werde vermutlich für Perspektivkorrektur weiterhin ShiftN verwenden müssen.

PS.:(Das Problem der trapezförmigen Verformung ist meist nicht das Problem, wenn bei der Aufnahme bereit genügend Luft gelassen wird). Wer sich mit Architekturfotografie beschäftigt, dem ist das klar.
LG Erich
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon losch » Mi 8. Jan 2014, 17:48

Ich habe im Rahmen der Wikipedia-Fotografie wohl mit denkmalgeschützten Gebäuden ein recht ähnliches bevorzugtes Motiv wie du und verwende deshalb fast zwangsläufig häufig das Tool zur perspektivischen Entzerrung. Damit habe ich auch das Problem der "korrekten" Entzerrung an der Backe. ;)

Leider stehen die Dinger ja selten so, dass man sie in voller Größe mit einem Normalobjektiv erfassen kann. Wenn ich dann versuche, eine 11mm-Aufnahme am PC nachträglich in Form zu bringen, bin ich gelegentlich am Verzweifeln über das Tool im Entwicklungsmodul von ACDSee Pro, weil es zwar via Schieberegler grundsätzlich ähnliche Funktionalität aufweist wie das entsprechende Tool im Bearbeitungsmodul.

Jedoch zeigt sich für mich sehr oft die Überlegenheit der Arbeitsweise per Verschieben von Anfasspunkten mit der Maus im Bearbeitungsmodul. Es gelingt wesentlich leichter, damit zu einem ästhetischen Eindruck des entzerrten Bildes zu kommen als mit den Reglern des Entwicklungsmoduls.

Leider habe ich noch keine Gesetzmäßigkeit gefunden, die es mir (oder der Software) erlauben würde, bei einer bestimmten horizontalen Entzerrung eine zugehörige vertikale Entzerrung (und umgekehrt) zu folgern. Vermutlich bleibt tatsächlich nur der ästhetische Sinn des Fotografen oder der vergleichende Blick auf ein vorhandenes Abbild des gleichen Motivs :?:

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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon losch » Mi 8. Jan 2014, 17:59

Ich sehe gerade deine Antwort auf Emil, wo du ShiftN erwähnst. Möglicherweise wende ich das Tool fehlerhaft an, bei mir korrigiert ShiftN zwar vertikale Linien ganz hervorragend, jedoch bleiben die horizontalen scheinbar unberücksichtigt.

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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon ejs » Do 9. Jan 2014, 10:08

losch hat geschrieben: Vermutlich bleibt tatsächlich nur der ästhetische Sinn des Fotografen oder der vergleichende Blick auf ein vorhandenes Abbild des gleichen Motivs :?:


Genau dies wird auch meiner Meinung nach die einzige Lösung sein.
Zur Korrektur der horizontalen Linien; ich bin der Ansicht die Korrektur der horizontalen Linien gelingt nicht mit shiften, dazu müsste ich wie Balgenkameras die vordere und hinter Standarte verschwenken können, dazu ist ShiftN nich geeignet.
LG Erich
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon asienman » So 16. Aug 2015, 11:56

Wenn Du das Bild in der Breite um 30 % entzerrst, musst Du es anschliessend auch 20-30 % höher machen, damit das Seitenverhältnis der Gebäude im Bild wieder stimmt. Das kann im Extremfall dazu führen, dass Du aus einem Breitformatbild ein Hochformatbild machen musst. Irgendwo ist dann allerdings Schluss mit einer sinnvollen Entzerrung, aber bis zu 100 % Verzerrung mit anschliessender Änderung der Bildhöhe auf 200 % sind kein Problem.

Damit ist es allerdings noch nicht getan, denn nun wirst Du eine weitere Verzerrung sehen: die Linsenverzerrung im Extremweitwinkelbereich, und die ist bei Architekturaufnahmen auch nicht zu akzeptieren. Da bietet das Programm aber auch ein Tool an.

Ich selbst mache überwiegend Architekturaufnahmen, wende diese Praxis deshalb bei jedem Bild an.

. . . wen das Ergebnis interessiert: im Internet nach ´flickr asienman´ suchen!

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Emil
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon Emil » Mo 17. Aug 2015, 09:32

Machst du das alles mit ACDC? Dann erstelle doch mal ein Tutorial mit Screenshots und stelle es bei den Tips&Tricks hier ins Forum.
Gruß, Emil
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Re: Perspektivische Korrektur

Beitragvon asienman » Mo 17. Aug 2015, 18:32

. . . ja, alle 23.000 Bilder sind mit ACDSee bearbeitet: seit July 2013 jeden Tag 10-16 Stunden - ausser im Winter. Da bin ich 4-5 Monate in Asien unterwegs und suche jeden Tag 16 Stunden nach neuen Motiven. Und das schon seit 36 Jahren.

Ich denke, ein Tutorial ist nicht notwendig - wen es betrifft, der weis was gemeint ist. Ich muss allerdings erwähnen, dass ich beruflich jahrzehntelang in der Bildverarbeitung und Bildbearbeitung tätig war.


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