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Testumgebung für DAM Systeme

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Emil
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Testumgebung für DAM Systeme

Beitragvon Emil » Mo 23. Sep 2013, 11:02

Sobald Fotografen ein paar hundert oder tausend Bilder zusammen haben, müssen sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Programm zu Verwaltung ihrer Bilder machen. Unter Umständen stellen sie dann aber ein paar Monate später fest, dass ihr DAM-System mit den inzwischen wesentlich größeren Datenmengen nicht mehr klar kommt.

Auch Programmierer benötigen nicht nur eine große Anzahl verschiedener Testdateien, sondern ebenso eine möglichst große Dateien-Sammlung um die Geschwindigkeit und Stabilität ihrer Programme zu testen. Äähm, zumindest sollten sie das tun.

Für Windows-User mit NTFS ist es relativ leicht, eine wirklich riesige Dateien-Sammlung anzulegen, die nur sehr wenig Platz auf der Festplatte verbraucht.

Voraussetzung:
Zunächst wird eine Verzeichnis mit verschiedenen Testdateien befüllt. Eines von jeder Art reicht dabei völlig aus. Also z.B. eine NEF, eine JPG, eine CR ... ganz nach belieben.

Danach wird eine CMD-Batch mit folgendem Inhalt erstellt:

Code: Alles auswählen

@echo off

: Verzeichnis mit den Testdateien
set samples=d:\samples

: Basisverzeichnis für den riesigen Haufen von Dateien
set fb=d:\filebase

: maximale Anzahl der junctions in einem Verzeichnis
: Der höchstmögliche Wert ist 1023
set maxJunctions=99

set a=1
md %fb%\A1
:loop1
 set /A a=%a% +1
 mklink /j %fb%\A%a% %fb%\A1
 if %a% GTR %maxJunctions% goto cont1
goto loop1

:cont1
set a=1
md %fb%\A1\B1
:loop2
 set /A a=%a% +1
 mklink /j %fb%\A1\B%a% %fb%\A1\B1
 if %a% GTR %maxJunctions% goto cont2
goto loop2

:cont2
set a=1
md %fb%\A1\B1\C1
:loop3
 set /A a=%a% +1
 mklink /j %fb%\A1\B1\C%a% %fb%\A1\B1\C1
 if %a% GTR %maxJunctions% goto cont3
goto loop3

:cont3
copy %samples%\*.* %fb%\A1\B1\C1\


- Die beiden Pfade, oben im Batch sind vermutlich anzupassen.
- Batch starten, er sollte nach 1-2 Sekunden beendet sein.
- Jetzt existiert in "d:/filebase" eine Dateien-Sammlung mit einer Millionen 'Kopien' jeder einzelnen Testdatei
- AC starten und den ganzen Kram katalogisieren lassen, was durchaus ein paar Tage dauern könnte. Ggf. wählt man doch für Maxjunctions einen etwas kleineren Wert, z.B. 46, das 'nur' knapp 100.000 'Kopien' jeder Datei erzeugt, oder 21 für ca. 10.000 'Kopien' je Datei.

Da sie praktisch nur junctions enthält, die millionenfach auf die selben Dateien verweist, hat diese Dateien-Sammlung keinen größeren Wert und kann nach Abschluss der Tests wieder gelöscht werden. Man sollte das Verzeichnis "d:\filebase" auch von Backups ausschließen.


Gruß, Emil
Equipment: W7-64, ACUlti8-64, Exiftool, D800 und 'ne Menge Kleinkram.
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